Schwangerschaft nach Kündigung Vorlage – binnen zwei Wochen

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Schwangerschaft nach Erhalt einer Kündigung mitteilen (§ 17 MuSchG): Vorlage und Hinweise

Während der Schwangerschaft ist eine Kündigung grundsätzlich verboten – auch wenn der Arbeitgeber davon noch nichts wusste. Teilen Sie die Schwangerschaft dann schnell mit.

Während der Schwangerschaft ist eine Kündigung grundsätzlich verboten – auch wenn der Arbeitgeber davon noch nichts wusste. Teilen Sie die Schwangerschaft dann schnell mit. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

KI-Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und kann Fehler enthalten. Mehr erfahren

Kündigungsschutz in der Schwangerschaft

Nach § 17 MuSchG ist eine Kündigung während der Schwangerschaft, bis vier Monate nach der Entbindung und in bestimmten Fällen nach einer Fehlgeburt unzulässig. Wusste der Arbeitgeber nichts, muss die Schwangerschaft innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt werden; eine unverschuldete Verspätung ist unschädlich, wenn die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird. Ausnahmen gibt es nur mit Zulassung der Aufsichtsbehörde. Die dreiwöchige Klagefrist nach dem Kündigungsschutzgesetz gilt trotzdem – lassen Sie sich sofort beraten und erheben Sie vorsorglich Klage. Erfahren Sie erst nach Fristablauf von der Schwangerschaft, kann eine nachträgliche Klagezulassung möglich sein.

Hinweise

Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.

Typische Fehler: Schwangerschaft nach Erhalt einer Kündigung mitteilen (§ 17 MuSchG)

  • Zwei-Wochen-Frist versäumt.
  • Klagefrist von drei Wochen ignoriert.
  • Nur mündlich Bescheid gegeben.

Schwangerschaft nach Erhalt einer Kündigung mitteilen (§ 17 MuSchG) erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Schwangerschaft nach Erhalt einer Kündigung mitteilen (§ 17 MuSchG)

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Anna Beispiel
Lindenweg 12
79312 Emmendingen
Muster GmbH
Personalabteilung
Industriestraße 8
70173 Stuttgart
Emmendingen, 10.10.2026

Ihre Kündigung vom 25.09.2026 – Mitteilung meiner Schwangerschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Kündigung vom 25.09.2026 ist mir am 28.09.2026 zugegangen.

Ich teile Ihnen hiermit mit, dass ich schwanger bin. Die Schwangerschaft wurde am 06.10.2026 ärztlich festgestellt und bestand bereits bei Zugang der Kündigung. Voraussichtlicher Entbindungstermin ist der 12.05.2027. Nachweis: ärztliche Bescheinigung vom 06.10.2026 (Kopie anbei).

Nach § 17 MuSchG ist die Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft unzulässig, wenn dem Arbeitgeber die Schwangerschaft bekannt war oder innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird. Eine Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde liegt nach meiner Kenntnis nicht vor. Die Kündigung ist daher unwirksam.

Ich fordere Sie auf, bis zum 23.10.2026 schriftlich zu erklären, dass Sie aus der Kündigung keine Rechte herleiten und das Arbeitsverhältnis unverändert fortbesteht. Ich biete meine Arbeitsleistung weiterhin an.

Mit freundlichen Grüßen

Anna Beispiel

Häufige Fragen zu: Schwangerschaft nach Erhalt einer Kündigung mitteilen (§ 17 MuSchG)

Was, wenn ich erst nach drei Wochen von der Schwangerschaft erfahre?

Dann kann die Klage unter Umständen nachträglich zugelassen werden; handeln Sie sofort.

Muss ich ein Attest beilegen?

Gesetzlich genügt die Mitteilung; ein Nachweis beugt Streit vor.

Gilt der Schutz auch in der Probezeit?

Ja, das Kündigungsverbot gilt ab Beginn des Arbeitsverhältnisses.

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