Schwangere Mitarbeiterin: Pflichten des Arbeitgebers (Checkliste): Vorlage und Hinweise
Sobald eine Mitarbeiterin ihre Schwangerschaft mitteilt, hat der Arbeitgeber Pflichten. Die Checkliste ordnet sie.
Sobald eine Mitarbeiterin ihre Schwangerschaft mitteilt, hat der Arbeitgeber Pflichten. Die Checkliste ordnet sie. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 09.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
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Mutterschutz im Betrieb
Das Mutterschutzgesetz schützt Schwangere und Stillende. Der Arbeitgeber muss die Aufsichtsbehörde informieren, die Gefährdungsbeurteilung anpassen und notfalls ein betriebliches Beschäftigungsverbot aussprechen. Lohnkosten im Beschäftigungsverbot und der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld werden über die U2-Umlage erstattet.
Hinweise
Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.
Typische Fehler: Schwangere Mitarbeiterin: Pflichten des Arbeitgebers (Checkliste)
- Behörde nicht informiert.
- Gefährdungsbeurteilung nicht angepasst.
- U2-Erstattung vergessen.
Schwangere Mitarbeiterin: Pflichten des Arbeitgebers (Checkliste) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Schwangere Mitarbeiterin: Pflichten des Arbeitgebers (Checkliste)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Checkliste Mutterschutz für Arbeitgeber
Lisa Muster · 15.05.2027
Sofort
| □ | Aufsichtsbehörde unverzüglich benachrichtigen |
| □ | Gefährdungsbeurteilung für den Arbeitsplatz konkretisieren |
| □ | Schutzmaßnahmen umsetzen oder Arbeitsplatz anpassen |
| □ | Gespräch mit der Mitarbeiterin anbieten |
| □ | Information vertraulich behandeln |
Arbeitszeit
| □ | Keine Mehrarbeit über 8,5 Stunden täglich (unter 18: 8 Stunden) |
| □ | Keine Nacht- und Sonntagsarbeit ohne Voraussetzungen |
| □ | Freistellung für Vorsorgeuntersuchungen |
| □ | Ruhemöglichkeit bereitstellen |
Schutzfristen
| □ | Sechs Wochen vor der Entbindung (Beschäftigung nur auf ausdrücklichen Wunsch) |
| □ | Acht Wochen nach der Entbindung, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten länger |
| □ | Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen |
| □ | Erstattung über das U2-Verfahren beantragen |
Kündigungsschutz
| □ | Kündigungsverbot ab Schwangerschaft bis vier Monate nach Entbindung |
| □ | Urlaubsanspruch wird nicht gekürzt |
| □ | Elternzeit-Antrag erwarten und planen |
Eigene Punkte
| □ | Vertretung frühzeitig planen |
Häufige Fragen zu: Schwangere Mitarbeiterin: Pflichten des Arbeitgebers (Checkliste)
Muss ich die Behörde informieren?
Ja, unverzüglich.
Wer zahlt im Beschäftigungsverbot?
Der Arbeitgeber, mit Erstattung über U2.
Darf ich kündigen?
Grundsätzlich nicht, nur mit behördlicher Zustimmung in Ausnahmefällen.
Passende Vorlagen
- Schwangerschaft Arbeitgeber mitteilen Vorlage – Schwangerschaft und voraussichtlichen Entbindungstermin dem Arbeitgeber mitteilen.
- Elternzeit Arbeitgeber Vorlage – Elternzeit-Antrag bearbeiten: Fristen, Bescheinigung, Kündigungsschutz, Urlaubskürzung, Teilzeit in Elternzeit, Vertretung und Rückkehr.
- Gefährdungsbeurteilung Büro Vorlage – Gefährdungsbeurteilung für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze: Arbeitsplatz, Beleuchtung, Klima, psychische Belastung und Maßnahmen.
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