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Insolvenz des Arbeitgebers: Was Beschäftigte tun sollten (Checkliste): Vorlage und Hinweise

Eine Insolvenz verunsichert. Die Checkliste zeigt, wie Sie Lohn und Ansprüche sichern.

Eine Insolvenz verunsichert. Die Checkliste zeigt, wie Sie Lohn und Ansprüche sichern. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 09.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

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Lohn absichern

Das Insolvenzgeld ersetzt das ausgefallene Nettoentgelt der letzten drei Monate vor dem Insolvenzereignis (meist Eröffnung des Verfahrens). Es muss innerhalb von zwei Monaten danach bei der Agentur für Arbeit beantragt werden – unbedingt Frist notieren. Ältere Rückstände melden Sie zur Insolvenztabelle beim Insolvenzverwalter an. Betriebsrenten sind über den PSV gesichert.

Hinweise

Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.

Typische Fehler: Insolvenz des Arbeitgebers: Was Beschäftigte tun sollten (Checkliste)

  • Antragsfrist verpasst.
  • Arbeit eigenmächtig eingestellt.
  • Ansprüche nicht angemeldet.

Insolvenz des Arbeitgebers: Was Beschäftigte tun sollten (Checkliste) erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Insolvenz des Arbeitgebers: Was Beschäftigte tun sollten (Checkliste)

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Checkliste Insolvenz des Arbeitgebers

Muster GmbH · Antrag 01.10.2026

Insolvenzgeld

□Insolvenzgeld bei der Agentur für Arbeit beantragen
□Frist: innerhalb von zwei Monaten nach dem Insolvenzereignis
□Deckt das Nettoentgelt der letzten drei Monate vor dem Insolvenzereignis
□Vorfinanzierung über Bank oder Insolvenzverwalter möglich

Weiterarbeiten

□Arbeitsverhältnis besteht fort, Arbeitspflicht bleibt
□Lohn ab Eröffnung ist Masseforderung
□Bei Kündigung: Frist höchstens drei Monate (§ 113 InsO)
□Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen prüfen

Ansprüche

□Ältere Lohnrückstände zur Insolvenztabelle anmelden
□Urlaub, Überstunden, Spesen dokumentieren
□Betriebsrente: Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) springt ein

Absichern

□Arbeitssuchend melden
□Bewerbungen vorbereiten
□Betriebsrat und Gewerkschaft einbinden

Eigene Punkte

□Lohnabrechnungen und Kontoauszüge sichern

Häufige Fragen zu: Insolvenz des Arbeitgebers: Was Beschäftigte tun sollten (Checkliste)

Wie lange zahlt das Insolvenzgeld?

Für die letzten drei Monate vor dem Insolvenzereignis.

Bis wann beantragen?

Innerhalb von zwei Monaten nach dem Insolvenzereignis.

Muss ich weiterarbeiten?

Ja, bis zur Kündigung oder Freistellung.

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