Probezeit gut bestehen (Checkliste für Arbeitnehmer): Vorlage und Hinweise
In der Probezeit lernen sich beide Seiten kennen. Die Checkliste zeigt, worauf es ankommt – und welche Regeln gelten.
In der Probezeit lernen sich beide Seiten kennen. Die Checkliste zeigt, worauf es ankommt – und welche Regeln gelten. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 09.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
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Was in der Probezeit gilt
Eine Probezeit darf höchstens sechs Monate dauern; in dieser Zeit kann mit zwei Wochen Frist gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB), wenn kein Tarifvertrag anderes regelt. Bei befristeten Verträgen muss die Probezeit im Verhältnis zur Befristung angemessen sein. Der allgemeine Kündigungsschutz setzt nach sechs Monaten ein – im Betrieb mit mehr als zehn Beschäftigten.
Hinweise
Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.
Typische Fehler: Probezeit gut bestehen (Checkliste für Arbeitnehmer)
- Keine Ziele geklärt.
- Kein Feedback eingeholt.
- Probleme verschwiegen.
Probezeit gut bestehen (Checkliste für Arbeitnehmer) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Probezeit gut bestehen (Checkliste für Arbeitnehmer)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Checkliste Probezeit
Muster GmbH · 30.04.2027
Regeln kennen
| □ | Dauer laut Vertrag (höchstens sechs Monate) |
| □ | Kündigungsfrist in der Probezeit: zwei Wochen (sofern vereinbart) |
| □ | Kündigungsschutzgesetz greift erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit |
| □ | Bei befristeten Verträgen: Probezeit muss angemessen sein |
Erwartungen
| □ | Aufgaben und Ziele mit der Führungskraft klären |
| □ | Ansprechpartner und Einarbeitungsplan |
| □ | Zwischenfeedback nach etwa drei Monaten vereinbaren |
Eindruck
| □ | Zuverlässig und pünktlich |
| □ | Fragen stellen, Notizen machen |
| □ | Im Team integrieren |
| □ | Fehler offen ansprechen und lernen |
Zum Ende
| □ | Abschlussgespräch führen |
| □ | Bestätigung der bestandenen Probezeit (falls üblich) |
| □ | Eigene Zufriedenheit prüfen |
Eigene Punkte
| □ | Erfolge und Rückmeldungen notieren |
Häufige Fragen zu: Probezeit gut bestehen (Checkliste für Arbeitnehmer)
Wie lang darf die Probezeit sein?
Höchstens sechs Monate.
Welche Kündigungsfrist gilt?
Zwei Wochen, wenn vereinbart.
Ab wann gilt Kündigungsschutz?
Nach sechs Monaten, in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten.
Passende Vorlagen
- Erster Arbeitstag Vorlage – Neuer Job: Unterlagen für die Personalabteilung, Anfahrt, Kleidung, erste Gespräche, Namen merken, Fragen stellen und die ersten Wochen planen.
- Probezeitbeurteilung Vorlage – Neue Mitarbeiter am Ende der Probezeit beurteilen: Kriterien, Bewertung, Beispiele, Empfehlung und Gesprächstermin.
- Kündigungsfrist berechnen Vorlage – Gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB berechnen: Probezeit, Grundfrist, verlängerte Fristen nach Betriebszugehörigkeit und frühestes Ende.
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