Karenzentschädigung Vorlage – nach § 74 HGB

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Karenzentschädigung für ein Wettbewerbsverbot geltend machen: Vorlage und Hinweise

Wer nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses der Konkurrenz fernbleiben muss, hat Anspruch auf eine Entschädigung. Das Schreiben fordert sie beim früheren Arbeitgeber ein.

Wer nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses der Konkurrenz fernbleiben muss, hat Anspruch auf eine Entschädigung. Das Schreiben fordert sie beim früheren Arbeitgeber ein. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

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Kein Wettbewerbsverbot ohne Geld

Ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot ist nur verbindlich, wenn sich der Arbeitgeber verpflichtet, für seine Dauer (höchstens zwei Jahre) eine Karenzentschädigung von mindestens der Hälfte der zuletzt bezogenen vertragsmäßigen Leistungen zu zahlen (§ 74 HGB). Anderweitiger Verdienst wird angerechnet, soweit er zusammen mit der Entschädigung bestimmte Grenzen übersteigt (§ 74c HGB); darüber müssen Sie Auskunft geben. Ist die Entschädigung zu niedrig oder fehlt sie, kann das Verbot unverbindlich oder nichtig sein – beraten lassen.

Hinweise

Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.

Typische Fehler: Karenzentschädigung für ein Wettbewerbsverbot geltend machen

  • Neuen Verdienst verschwiegen.
  • Variable Vergütung bei der Berechnung vergessen.
  • Verbot gebrochen und trotzdem gefordert.

Karenzentschädigung für ein Wettbewerbsverbot geltend machen erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Karenzentschädigung für ein Wettbewerbsverbot geltend machen

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Anna Beispiel
Lindenweg 12
79312 Emmendingen
Muster GmbH
Personalabteilung
Industriestraße 8
70173 Stuttgart
Emmendingen, 10.10.2026

Karenzentschädigung aus nachvertraglichem Wettbewerbsverbot – Juli bis September 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Arbeitsverhältnis mit Ihnen endete am 30.06.2026. Mein Arbeitsvertrag enthält ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot für 12 Monate, das ich einhalte.

Nach § 74 HGB steht mir dafür eine Karenzentschädigung von mindestens der Hälfte der zuletzt bezogenen vertragsmäßigen Leistungen zu. Diese betrugen 6.200,00 € monatlich. Ich mache daher für Juli bis September 2026 eine Entschädigung von 3.100,00 € monatlich geltend.

Angaben zum anderweitigen Erwerb (§ 74c HGB): Seit 01.08.2026 Tätigkeit in einer anderen Branche, 3.400 € brutto monatlich; Nachweis liegt bei.

Bitte zahlen Sie die fälligen Beträge bis zum 31.10.2026 und künftig jeweils zum Monatsende.

Mit freundlichen Grüßen

Anna Beispiel

Häufige Fragen zu: Karenzentschädigung für ein Wettbewerbsverbot geltend machen

Wie hoch ist die Entschädigung?

Mindestens die Hälfte der zuletzt bezogenen vertragsmäßigen Leistungen.

Wird mein neues Gehalt angerechnet?

Teilweise, soweit es zusammen mit der Entschädigung die gesetzlichen Grenzen übersteigt.

Kann der Arbeitgeber verzichten?

Vor Ende des Arbeitsverhältnisses schriftlich, dann wird er erst nach einem Jahr frei (§ 75a HGB).

Passende Vorlagen

  • Jobwechsel Checkliste Vorlage – Arbeitgeber wechseln: Kündigungsfrist, Resturlaub, Zeugnis, Übergabe, betriebliche Altersvorsorge und Start beim neuen Job.
  • Eigenkündigung Checkliste Vorlage – Den Job selbst kündigen: neuer Vertrag, Kündigungsfrist, Schriftform, Zugang, Resturlaub, Überstunden, Arbeitszeugnis, Sperrzeit und Übergabe.
  • Lohn anmahnen Vorlage – Gehalt nicht oder unvollständig gezahlt: Arbeitgeber schriftlich zur Zahlung auffordern, Frist setzen, Verzugszinsen und Ausschlussfristen beachten.

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