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Widerruf im Onlineshop bearbeiten (Checkliste für Händler): Vorlage und Hinweise

Widerrufe gehören im Onlinehandel zum Alltag. Wer sie geordnet und fristgerecht bearbeitet, vermeidet Ärger mit Kunden und Abmahnungen.

Widerrufe gehören im Onlinehandel zum Alltag. Wer sie geordnet und fristgerecht bearbeitet, vermeidet Ärger mit Kunden und Abmahnungen. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

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Widerrufe richtig abwickeln

Verbraucher können Fernabsatzverträge in der Regel innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen (§ 355 BGB). Nach dem Widerruf muss der Händler spätestens nach 14 Tagen erstatten, einschließlich der Kosten für den Standardversand zum Kunden; er darf die Erstattung aber verweigern, bis er die Ware zurückerhalten oder der Kunde die Rücksendung nachgewiesen hat (§ 357 BGB). Die Rücksendekosten trägt der Kunde nur, wenn er darüber informiert wurde. Für einen Wertverlust durch einen nicht notwendigen Umgang mit der Ware kann Wertersatz verlangt werden. Für Verbraucherverträge im Internet kommen neue Vorgaben zu einer elektronischen Widerrufsfunktion hinzu – Stand und Umsetzung prüfen.

Hinweise

Steuerliche und rechtliche Anforderungen können sich ändern und hängen vom Einzelfall ab. Lassen Sie sich im Zweifel von einer Steuerberaterin, einem Steuerberater oder einer Anwältin beraten. Die Vorlage ersetzt keine Beratung.

Typische Fehler: Widerruf im Onlineshop bearbeiten (Checkliste für Händler)

  • Erstattung zu spät.
  • Anderes Zahlungsmittel ohne Zustimmung verwendet.
  • Wertersatz ohne Nachweis abgezogen.

Widerruf im Onlineshop bearbeiten (Checkliste für Händler) erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Widerruf im Onlineshop bearbeiten (Checkliste für Händler)

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Checkliste Widerruf bearbeiten

Muster Manufaktur Onlineshop · B-10482, Anna Beispiel

Widerruf prüfen

□Eingang und Datum der Widerrufserklärung festhalten
□Frist prüfen: 14 Tage ab Erhalt der Ware; bei fehlerhafter Belehrung länger
□Gesetzliche Ausnahmen prüfen (z. B. Maßanfertigung, entsiegelte Hygieneartikel)
□Eingang des Widerrufs dem Kunden bestätigen

Rücksendung

□Rücksendeweg und Kostentragung laut Belehrung mitteilen
□Ware auf Vollständigkeit und Zustand prüfen
□Wertverlust durch übermäßige Nutzung mit Fotos dokumentieren

Erstattung

□Kaufpreis und Standard-Hinversandkosten binnen 14 Tagen nach Widerruf erstatten
□Dasselbe Zahlungsmittel wie bei der Zahlung verwenden
□Erstattung zurückhalten, bis Ware oder Nachweis der Rücksendung vorliegt
□Wertersatz nur bei korrekter Belehrung und belegbarem Wertverlust

Buchhaltung

□Stornorechnung oder Gutschrift erstellen
□Umsatzsteuer korrigieren
□Ware wieder einlagern oder als B-Ware kennzeichnen
□Rücksendegrund für die Auswertung erfassen

Vorbeugen

□Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular aktuell halten
□Elektronische Widerrufsfunktion im Shop umsetzen (neue Pflicht, Stand prüfen)
□Produktbeschreibungen und Größenangaben verbessern

Eigene Punkte

□Retourenlabel per E-Mail senden

Häufige Fragen zu: Widerruf im Onlineshop bearbeiten (Checkliste für Händler)

Darf ich die Erstattung zurückhalten?

Ja, bis die Ware zurück ist oder der Kunde die Absendung nachweist.

Wer zahlt die Rücksendung?

Der Kunde, wenn er vorher korrekt darüber informiert wurde; sonst der Händler.

Muss ich die Versandkosten erstatten?

Ja, die Kosten für den Standardversand zum Kunden.

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