Mobbing-Tagebuch (Vorfälle am Arbeitsplatz dokumentieren): Vorlage und Hinweise
Wer sich gemobbt fühlt, sollte Vorfälle genau aufschreiben. Das Tagebuch hilft bei Gesprächen mit Vorgesetzten, Betriebsrat oder Anwalt.
Wer sich gemobbt fühlt, sollte Vorfälle genau aufschreiben. Das Tagebuch hilft bei Gesprächen mit Vorgesetzten, Betriebsrat oder Anwalt. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 09.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
KI-Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und kann Fehler enthalten. Mehr erfahren
Gegen Mobbing vorgehen
Mobbing ist wiederholtes, systematisches Anfeinden oder Ausgrenzen. Eine genaue Dokumentation ist die Grundlage für jede Reaktion. Ansprechpartner sind Vorgesetzte, Betriebsrat, Gleichstellungs- oder Schwerbehindertenvertretung und Betriebsarzt; bei Diskriminierung gibt es ein Beschwerderecht nach dem AGG. Holen Sie sich Unterstützung, etwa bei Beratungsstellen, Gewerkschaft oder Anwalt.
Hinweise
Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.
Typische Fehler: Mobbing-Tagebuch (Vorfälle am Arbeitsplatz dokumentieren)
- Zu spät notiert.
- Wertend statt sachlich.
- Belege nicht gesichert.
Mobbing-Tagebuch (Vorfälle am Arbeitsplatz dokumentieren) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Mobbing-Tagebuch (Vorfälle am Arbeitsplatz dokumentieren)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Dokumentation von Vorfällen
| Name | Anna Beispiel |
| Zeitraum | September–Oktober 2026 |
| Datum, Uhrzeit | Wer? | Was ist passiert? (wörtlich, sachlich) | Zeugen | Folgen für mich | Reaktion / gemeldet |
|---|---|---|---|---|---|
| 15.09., 9:30 | Teamleiter X | Im Meeting vor allen: „Von Ihnen erwarte ich eh nichts.“ | Kollegin Y, Kollege Z | Herzklopfen, schlecht geschlafen | nichts gesagt |
| 22.09., 14:00 | Teamleiter X | Wichtige Info zum Projekt nicht weitergegeben, Termin dadurch verpasst | – | Rüge durch Abteilungsleitung | E-Mail gesichert |
| 01.10. | Kollege Z | Nicht zum Teamessen eingeladen, alle anderen schon | Kollegin Y | ausgegrenzt | |
Zeitnah und sachlich notieren. Belege (E-Mails, Nachrichten) sichern. Ärztliche Behandlungen notieren. Vertraulich aufbewahren.
Häufige Fragen zu: Mobbing-Tagebuch (Vorfälle am Arbeitsplatz dokumentieren)
Was ist Mobbing?
Wiederholtes, systematisches Schikanieren oder Ausgrenzen.
Wem melde ich das?
Vorgesetzten, Betriebsrat oder Beschwerdestelle.
Warum ein Tagebuch?
Als Nachweis für Gespräche und rechtliche Schritte.
Passende Vorlagen
- Beschwerde AGG Vorlage – Beschwerde bei der zuständigen Stelle des Arbeitgebers wegen Diskriminierung oder Belästigung: Vorfälle, Merkmal, Bitte um Prüfung, Schutzmaßnahmen und Fristen.
- Überlastungsanzeige Vorlage – Arbeitgeber schriftlich auf Überlastung hinweisen: Situation, Ursachen, Risiken für Gesundheit und Qualität, Bitte um Abhilfe und Entlastung von Haftung.
- Stimmungstagebuch Vorlage – Stimmung, Energie, Schlaf und Auslöser täglich notieren, um Muster zu erkennen, für sich oder als Gesprächsgrundlage.
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