Geschäftskonto für Selbstständige (Checkliste): Vorlage und Hinweise
Ein eigenes Geschäftskonto schafft Ordnung in den Finanzen. Die Checkliste hilft bei Auswahl und Einrichtung.
Ein eigenes Geschäftskonto schafft Ordnung in den Finanzen. Die Checkliste hilft bei Auswahl und Einrichtung. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 09.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
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Privat und geschäftlich trennen
Ein separates Geschäftskonto erleichtert Buchhaltung, Steuerprüfungen und den Überblick über Gewinn und Steuern. Für Kapitalgesellschaften ist es zwingend, für Einzelunternehmer gesetzlich nicht vorgeschrieben – Banken schließen die geschäftliche Nutzung von Privatkonten aber oft in den Bedingungen aus. Legen Sie Rücklagen für Steuern auf Unterkonten an.
Hinweise
Steuerliche und rechtliche Anforderungen können sich ändern und hängen vom Einzelfall ab. Lassen Sie sich im Zweifel von einer Steuerberaterin, einem Steuerberater oder einer Anwältin beraten. Die Vorlage ersetzt keine Beratung.
Typische Fehler: Geschäftskonto für Selbstständige (Checkliste)
- Privates und Geschäftliches vermischt.
- Keine Steuerrücklage.
- Kosten nicht verglichen.
Geschäftskonto für Selbstständige (Checkliste) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Geschäftskonto für Selbstständige (Checkliste)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Checkliste Geschäftskonto
Max Mustermann Webdesign, Einzelunternehmen · Muster Direktbank
Brauche ich eins?
| □ | Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) brauchen ein eigenes Konto |
| □ | Einzelunternehmer: nicht Pflicht, aber sehr empfehlenswert |
| □ | Viele Banken untersagen die geschäftliche Nutzung von Privatkonten |
Vergleichen
| □ | Kontoführung, Buchungsposten, Bargeldeinzahlung |
| □ | Karten (Debit, Kredit) und Echtzeitüberweisung |
| □ | Unterkonten für Umsatzsteuer und Einkommensteuer |
| □ | Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware (Belegzuordnung) |
| □ | E-Rechnungs-Empfang und Zahlungsfunktionen |
Einrichten
| □ | Unterlagen: Ausweis, Gewerbeanmeldung bzw. Steuernummer, ggf. Handelsregister |
| □ | Steuerrücklagen-Unterkonto mit fester Quote |
| □ | Daueraufträge für Versicherungen und Steuern |
Nutzen
| □ | Private Ausgaben strikt trennen |
| □ | Privatentnahmen dokumentieren |
| □ | Kontoauszüge digital archivieren |
Eigene Punkte
| □ | Jeden Monat 30 % der Einnahmen auf das Steuer-Unterkonto |
Häufige Fragen zu: Geschäftskonto für Selbstständige (Checkliste)
Muss ich ein Geschäftskonto haben?
Als GmbH ja, als Einzelunternehmer nicht zwingend.
Wie viel Steuerrücklage?
Je nach Gewinn oft 25–40 % – individuell prüfen.
Was kostet ein Geschäftskonto?
Von kostenlos bis zu deutlichen Monatsgebühren.
Passende Vorlagen
- Privatentnahmen Einlagen Vorlage – Privatentnahmen und Einlagen dokumentieren: Datum, Art, Betrag, Konto oder Kasse, Zweck – für Buchhaltung, Kassenführung und Steuer.
- Liquiditätsplan Vorlage – Liquidität planen: Kontostand, Einnahmen, Ausgaben, Steuern und Saldo Monat für Monat, um Engpässe früh zu erkennen.
- Gewerbeanmeldung Checkliste Vorlage – Checkliste für Gründer: Gewerbeanmeldung, Finanzamt, Versicherungen und erste Schritte.
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