Auszubildende einstellen (Checkliste für Betriebe): Vorlage und Hinweise
Wer ausbildet, sichert Fachkräfte. Die Checkliste zeigt, was vor dem ersten Ausbildungstag erledigt sein muss.
Wer ausbildet, sichert Fachkräfte. Die Checkliste zeigt, was vor dem ersten Ausbildungstag erledigt sein muss. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 08.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
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Gut ausbilden
Ausbildungsbetriebe brauchen eine geeignete Ausbildungsstätte und mindestens eine Person mit Ausbildereignung (AEVO). Der Vertrag wird vor Beginn bei der zuständigen Kammer eingetragen. Für Jugendliche gelten das Jugendarbeitsschutzgesetz und eine ärztliche Erstuntersuchung. Die Mindestausbildungsvergütung steigt jährlich.
Hinweise
Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.
Typische Fehler: Auszubildende einstellen (Checkliste für Betriebe)
- Vertrag nicht eingetragen.
- Erstuntersuchung vergessen.
- Berichtsheft nie geprüft.
Auszubildende einstellen (Checkliste für Betriebe) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Auszubildende einstellen (Checkliste für Betriebe)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Checkliste Azubi einstellen
Kaufmann/-frau für Büromanagement · 01.09.2027
Voraussetzungen
| □ | Betrieb als Ausbildungsstätte geeignet (Kammer prüft) |
| □ | Ausbilder(in) mit Eignung nach AEVO |
| □ | Betrieblicher Ausbildungsplan auf Basis der Ausbildungsordnung |
Vertrag
| □ | Ausbildungsvertrag vor Beginn schriftlich |
| □ | Eintragung im Verzeichnis der Kammer beantragen |
| □ | Mindestausbildungsvergütung beachten (oder Tarif) |
| □ | Probezeit ein bis vier Monate |
Vor dem Start
| □ | Anmeldung bei der Berufsschule |
| □ | Bei unter 18-Jährigen: ärztliche Erstuntersuchung |
| □ | Sozialversicherung und Steuer-ID |
| □ | Arbeitsplatz, Ausstattung, Pate im Team |
Laufend
| □ | Freistellung für Berufsschule |
| □ | Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) regelmäßig prüfen |
| □ | Zwischen- und Abschlussprüfung anmelden |
| □ | Feedbackgespräche führen |
Eigene Punkte
| □ | Willkommenstag planen |
Häufige Fragen zu: Auszubildende einstellen (Checkliste für Betriebe)
Wer darf ausbilden?
Personen mit Ausbildereignung in einem geeigneten Betrieb.
Wie lange ist die Probezeit?
Ein bis vier Monate.
Was ist die Mindestausbildungsvergütung?
Eine gesetzliche Untergrenze, die jährlich angepasst wird.
Passende Vorlagen
- Ausbildungsvertrag Vorlage – Ausbildungsvertrag mit Dauer, Probezeit, Vergütung, Urlaub und Pflichten nach Berufsbildungsgesetz.
- Berichtsheft Wochenbericht Vorlage – Ausbildungsnachweis für Azubis: betriebliche Tätigkeiten, Unterweisungen und Berufsschulthemen je Tag mit Stunden, Unterschrift von Azubi und Ausbilder.
- Einarbeitungsplan Vorlage – Einarbeitungsplan für neue Mitarbeitende: Wochen, Themen, Ansprechpersonen, Ziele und Feedbackgespräche.
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