Abmahnung erteilen (Checkliste für Arbeitgeber): Vorlage und Hinweise
Eine Abmahnung muss bestimmte Inhalte haben, sonst ist sie wertlos. Die Checkliste hilft Arbeitgebern, nichts zu vergessen.
Eine Abmahnung muss bestimmte Inhalte haben, sonst ist sie wertlos. Die Checkliste hilft Arbeitgebern, nichts zu vergessen. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 07.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
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Was eine Abmahnung braucht
Eine Abmahnung hat eine Rüge- und eine Warnfunktion: Sie beschreibt das Fehlverhalten konkret und kündigt arbeitsrechtliche Konsequenzen bis zur Kündigung an. Pauschale Vorwürfe wie „häufige Unpünktlichkeit“ reichen nicht. Sie ist in der Regel Voraussetzung für eine verhaltensbedingte Kündigung. Beschäftigte können eine Gegendarstellung zur Akte geben.
Hinweise
Arbeitsrecht hängt vom Einzelfall, vom Arbeits- und Tarifvertrag und von Betriebsvereinbarungen ab; Regeln können sich ändern. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa von Gewerkschaft, Betriebsrat, Kammer oder einer Fachanwältin bzw. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung.
Typische Fehler: Abmahnung erteilen (Checkliste für Arbeitgeber)
- Vorwurf zu pauschal.
- Warnung vor Kündigung fehlt.
- Mehrere Vorfälle vermischt.
Abmahnung erteilen (Checkliste für Arbeitgeber) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Abmahnung erteilen (Checkliste für Arbeitgeber)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Checkliste Abmahnung erteilen
Max Beispiel · 02.10.2026
Vorher
| □ | Sachverhalt genau aufklären, Zeugen und Belege sichern |
| □ | Mitarbeiter(in) anhören |
| □ | Ist eine Abmahnung angemessen oder reicht ein Gespräch? |
| □ | Abmahnberechtigte Person (Vorgesetzte, Personalabteilung) |
Inhalt
| □ | Fehlverhalten konkret mit Datum, Uhrzeit, Ort |
| □ | Welche Pflicht wurde verletzt? |
| □ | Aufforderung, das Verhalten künftig zu unterlassen |
| □ | Warnung: Im Wiederholungsfall droht die Kündigung |
| □ | Nur ein Vorfall je Abmahnung |
Zustellung
| □ | Schriftlich, Zugang nachweisbar |
| □ | Kopie in die Personalakte |
| □ | Gegendarstellung des Mitarbeiters zur Akte nehmen |
Danach
| □ | Verhalten beobachten, weitere Vorfälle dokumentieren |
| □ | Gespräch zur Verbesserung anbieten |
Eigene Punkte
| □ | Ton sachlich halten |
Häufige Fragen zu: Abmahnung erteilen (Checkliste für Arbeitgeber)
Muss eine Abmahnung schriftlich sein?
Nicht zwingend, aber zum Nachweis sehr zu empfehlen.
Wie viele Abmahnungen vor einer Kündigung?
Es gibt keine feste Zahl; oft genügt eine einschlägige.
Wie lange bleibt sie in der Akte?
Das ist nicht fest geregelt und hängt vom Einzelfall ab.
Passende Vorlagen
- Abmahnung Gegendarstellung Vorlage – Stellungnahme zur erhaltenen Abmahnung und Antrag auf Entfernung aus der Personalakte.
- Mitarbeitergespräch Protokoll Vorlage – Protokoll für Jahres- und Feedbackgespräche: Rückblick, Ziele, Entwicklung, Vereinbarungen und Unterschriften.
- Kündigung Arbeitgeber Checkliste Vorlage – Checkliste für Arbeitgeber: Kündigungsgrund, Kündigungsschutz, Sonderkündigungsschutz, Betriebsrat, Frist, Schriftform, Zugang und Abwicklung.
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