Bankgebühren zurückfordern Vorlage – nach BGH-Urteil

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Bankgebühren zurückfordern (unwirksame Gebührenerhöhung): Vorlage und Hinweise

Banken durften Gebühren nicht einfach per Schweigen des Kunden erhöhen. Das Schreiben fordert die unberechtigten Gebühren zurück.

Banken durften Gebühren nicht einfach per Schweigen des Kunden erhöhen. Das Schreiben fordert die unberechtigten Gebühren zurück. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 07.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

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Gebühren zurückholen

Nach dem BGH-Urteil vom 27.04.2021 durften Banken Preise nicht über eine Zustimmungsfiktion erhöhen. Kunden können unberechtigt gezahlte Entgelte zurückfordern. Streitig ist, wie weit zurück; ältere Ansprüche können verjährt sein (regelmäßig drei Jahre zum Jahresende ab Kenntnis). Lehnt die Bank ab, helfen die Verbraucherzentrale oder die Schlichtungsstelle der Bankenverbände.

Hinweise

Rechtslage, Fristen und Zuständigkeiten können sich ändern und hängen vom Einzelfall ab. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa bei der Verbraucherzentrale, einer Sozialberatung oder einer Anwältin. Die Vorlage ersetzt keine Beratung.

Typische Fehler: Bankgebühren zurückfordern (unwirksame Gebührenerhöhung)

  • Keine Aufstellung.
  • Ausdrücklich zugestimmte Gebühren gefordert.
  • Verjährung nicht beachtet.

Bankgebühren zurückfordern (unwirksame Gebührenerhöhung) erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Bankgebühren zurückfordern (unwirksame Gebührenerhöhung)

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Anna Beispiel
Lindenweg 12
79312 Emmendingen
Muster Bank AG
Kundenservice
Bankplatz 1
60311 Frankfurt am Main
Emmendingen, 07.10.2026

Rückforderung unwirksam vereinbarter Entgelte

Sehr geehrte Damen und Herren,

für mein Konto DE02 1203 0000 0000 2020 51 haben Sie seit 01.07.2020 Entgelte erhoben bzw. erhöht, ohne dass ich dem ausdrücklich zugestimmt habe. Die Änderung beruhte allein auf einer Zustimmungsfiktion in Ihren AGB.

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 27.04.2021 (Az. XI ZR 26/20) entschieden, dass solche Klauseln unwirksam sind. Die so erhobenen Entgelte wurden daher ohne Rechtsgrund gezahlt.

Aufstellung: Erhöhung der Kontoführungsgebühr von 2,00 € auf 6,00 € monatlich ab 07/2020; Differenz 4,00 € × 54 Monate

Ich fordere Sie auf, mir 216,00 € bis zum 21.10.2026 auf das oben genannte Konto zu erstatten. Bitte schlüsseln Sie die Berechnung nachvollziehbar auf, falls Sie zu einem anderen Betrag kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Anna Beispiel

Häufige Fragen zu: Bankgebühren zurückfordern (unwirksame Gebührenerhöhung)

Welche Gebühren kann ich zurückfordern?

Solche, die nur über stillschweigende Zustimmung eingeführt oder erhöht wurden.

Wie weit zurück?

Das ist umstritten; ältere Ansprüche können verjährt sein.

Was, wenn die Bank ablehnt?

Schlichtungsstelle oder Verbraucherzentrale einschalten.

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