Lager Einkauf Vorlage – mit Auswahl

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Lager und Einkauf (Inventur, Angebotsvergleich, Preisliste, Leistungsverzeichnis): Vorlage und Hinweise

Listen für Lager und Einkauf: Inventur, Wareneingang, Angebotsvergleich, Lieferantenbewertung und Preislisten.

Wählen Sie die Liste für Bestand und Waren oder für den Einkauf und Preisvergleich. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

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Lager Einkauf: die passende Variante wählen

Wählen Sie die Liste für Bestand und Waren oder für den Einkauf und Preisvergleich.

  • Inventurliste (Bestandsaufnahme): Warenbestand und Betriebsausstattung bei Inventur mit Menge, Einzelpreis und Wert erfassen.
  • Lagerbestandsliste (Lagerverwaltung): Lagerbestand mit Mindestbestand, Zugang, Abgang und Nachbestellpunkt verwalten.
  • Wareneingangsbuch: Wareneingänge chronologisch aufzeichnen: Datum, Lieferant, Rechnungsnummer, Ware, Menge, Preis und Bemerkung – für Händler und Gewerbetreibende nach § 143 AO.
  • Retourenbuch für Onlinehändler (Rücksendungen und Retourenquote): Rücksendungen im Onlineshop lückenlos erfassen: Eingang, Bestellnummer, Artikel, Grund, Zustand, Erstattung, Verbleib der Ware und Gutschrift – Grundlage für die Retourenquote.
  • Angebotsvergleich (Kostenvergleich mehrerer Anbieter): Angebote mehrerer Anbieter vergleichen: Preis, Leistungsumfang, Termin, Gewährleistung, Zahlungsbedingungen und Eindruck.
  • Lieferantenbewertung (Bewertungsbogen): Lieferanten bewerten: Qualität, Termintreue, Preis, Kommunikation und Service mit Punkten und Gesamtnote.
  • Leistungsverzeichnis für Angebotsanfragen (Positionen zum Ausfüllen): Leistungen positionsweise beschreiben, damit mehrere Anbieter vergleichbare Preise eintragen: Position, Beschreibung, Menge, Einheit, Einheitspreis und Gesamtpreis.
  • Preisliste für Produkte (Verkauf und Händler): Produktpreisliste mit Artikelnummer, Bezeichnung, Einheit, Nettopreis, Bruttopreis und Hinweisen zu Staffeln und Gültigkeit.

Bestände ordentlich erfassen

Kaufleute und buchführungspflichtige Unternehmen müssen regelmäßig Inventur machen: Vermögen und Schulden zum Stichtag erfassen. Die Inventurliste enthält Artikel, Menge, Einheit, Wert und Lagerort. Möglich sind Stichtagsinventur oder vereinfachte Verfahren. Zähler und Prüfer sollten unabhängig arbeiten.

Hinweise

  • Zählen Sie nach Plan und fest zugewiesenen Lagerbereichen.
  • Bewerten Sie Bestände nach den handels- und steuerrechtlichen Regeln.
  • Heben Sie Listen zehn Jahre auf.
  • Für private Zwecke nutzen Sie die Inventarliste Hausrat.

Lagerbestandsliste (Lagerverwaltung): Beständen auf der Spur

Behalten Sie Bestände im Blick: Mit Mindestbestand, Zu- und Abgängen und Nachbestellpunkt.

Eine Lagerbestandsliste vermeidet Fehlbestände und Überbestände. Mit Mindestbestand und Nachbestellpunkt erkennen Sie rechtzeitig, wann Ware nachbestellt werden muss. Pflegen Sie Zu- und Abgänge sorgfältig und prüfen Sie die Zahlen mit der Inventur.

Wareneingangsbuch: Pflicht für Gewerbetreibende

Gewerbliche Unternehmer müssen den Wareneingang gesondert aufzeichnen. Die Vorlage erfüllt die üblichen Angaben.

Gewerbliche Unternehmer müssen den Wareneingang gesondert aufzeichnen (§ 143 AO); bei ordnungsgemäßer Buchführung erfüllen entsprechende Konten diese Pflicht meist schon. Das Wareneingangsbuch hilft außerdem bei Inventur, Kalkulation und Reklamationen. Aufbewahrungsfristen beachten.

Retourenbuch für Onlinehändler (Rücksendungen und Retourenquote): Retouren im Griff

Wer Retouren sauber erfasst, erstattet fristgerecht und erkennt, welche Artikel besonders oft zurückkommen. Das Retourenbuch ist dafür die einfache Grundlage.

Jede Rücksendung kostet Zeit und Geld: Versand, Prüfung, Neuverpackung und manchmal Wertverlust. Ein Retourenbuch hilft, Erstattungen fristgerecht zu leisten, Gutschriften korrekt zu verbuchen und den Bestand richtigzustellen. Die Retourenquote und die häufigsten Gründe zeigen, wo Sie ansetzen können – etwa bei Größentabellen, Fotos, Produkttexten oder Verpackung. Beschädigt angekommene Ware sollten Sie zusätzlich mit dem Versanddienstleister klären. Bei einem Widerruf gelten die gesetzlichen Fristen für die Erstattung.

Angebotsvergleich (Kostenvergleich mehrerer Anbieter): Angebote fair vergleichen

Ob Handwerker, Dienstleister oder Lieferant: Der Vergleich macht Angebote objektiv vergleichbar.

Vergleichen Sie nicht nur den Endpreis, sondern auch Leistungsumfang, Material, Termine und Zahlungsbedingungen. Fragen Sie nach, wenn Positionen fehlen. Hohe Anzahlungen sind ein Risiko; besser sind Abschläge nach Baufortschritt.

Lieferantenbewertung (Bewertungsbogen): Lieferanten objektiv bewerten

Mit dem Bewertungsbogen vergleichen Sie Lieferanten nach festen Kriterien, etwa für die jährliche Bewertung oder ein Qualitätsmanagement.

Eine regelmäßige Lieferantenbewertung macht Stärken und Schwächen sichtbar und ist in Qualitätsmanagementsystemen (z. B. ISO 9001) üblich. Legen Sie Kriterien und Gewichtung vorab fest und dokumentieren Sie Maßnahmen, etwa ein Gespräch oder die Suche nach Alternativen.

Leistungsverzeichnis für Angebotsanfragen (Positionen zum Ausfüllen): Vergleichbare Angebote einholen

Wer mehrere Angebote vergleichen will, gibt allen Anbietern dasselbe Leistungsverzeichnis. Die Preise tragen die Anbieter selbst ein.

Ein Leistungsverzeichnis beschreibt die gewünschten Arbeiten in einzelnen Positionen mit Menge und Einheit. Alle Anbieter kalkulieren dieselben Positionen, so lassen sich die Angebote fair vergleichen. Beschreiben Sie Qualität, Material und Umfang so genau wie möglich und fragen Sie nach, wenn ein Anbieter Positionen auffällig günstig oder teuer kalkuliert. Bei größeren Bauvorhaben hilft ein Architekt oder Planer beim Erstellen.

Preisliste für Produkte (Verkauf und Händler): Preise richtig angeben

Für Hofladen, Manufaktur, Shop oder Händler: Die Preisliste zeigt alle Produkte übersichtlich mit Netto- und Bruttopreisen.

Gegenüber Verbrauchern müssen Preise als Gesamtpreise inklusive Umsatzsteuer angegeben werden; bei Waren nach Gewicht, Volumen oder Länge zusätzlich der Grundpreis (Preisangabenverordnung). Für Händler und Geschäftskunden sind Nettopreise üblich. Lebensmittel unterliegen meist 7 %, andere Waren 19 %; es gibt Ausnahmen.

Typische Fehler: Lager und Einkauf (Inventur, Angebotsvergleich, Preisliste, Leistungsverzeichnis)

  • Bestände werden doppelt gezählt.
  • Bewertung ist uneinheitlich.
  • Listen werden nicht aufbewahrt.
  • Zu- und Abgänge werden nicht erfasst.
  • Belegnummer fehlt.
  • Erstattungsfrist übersehen.

Lager und Einkauf (Inventur, Angebotsvergleich, Preisliste, Leistungsverzeichnis) erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Lager und Einkauf (Inventur, Angebotsvergleich, Preisliste, Leistungsverzeichnis)

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Inventurliste

BetriebMustermann Handels GmbH
Stichtag31.12.2026
Zähler / PrüferA. Beispiel / M. Mustermann
Nr.Artikel / BezeichnungLagerortMengeEinheitEinzelpreis (€)Gesamtwert (€)Bemerkung (Zustand)
1Schrauben M6 (100er Packung)Regal A140Pack.2,90116,00
2Werkzeugkoffer StandardRegal B212Stk.34,90418,80
3Arbeitshandschuhe (Paar)Regal A380Paar1,80144,002 Paar beschädigt

Inventurpflichten richten sich nach Handels- und Steuerrecht. Bewahren Sie Inventurlisten mindestens zehn Jahre auf, sofern gesetzlich vorgeschrieben.

Rechtsgrundlagen

Die genannten Vorschriften im amtlichen Wortlaut (gesetze-im-internet.de, Bundesministerium der Justiz): § 143 AO. Maßgeblich ist stets die aktuelle Fassung.

Häufige Fragen zu: Lager und Einkauf (Inventur, Angebotsvergleich, Preisliste, Leistungsverzeichnis)

Wer muss Inventur machen?

Kaufleute und Unternehmen mit Buchführungspflicht, Einzelunternehmer mit Einnahmenüberschussrechnung nur begrenzt.

Wann ist Stichtag?

Meist das Ende des Geschäftsjahres.

Wie lange aufbewahren?

Inventare zehn Jahre.

Wie hoch sollte der Mindestbestand sein?

Er richtet sich nach Verbrauch und Lieferzeit.

Wer muss ein Wareneingangsbuch führen?

Gewerbliche Unternehmer nach § 143 AO.

Wie berechne ich die Retourenquote?

Anzahl der Retouren geteilt durch die Anzahl der Bestellungen, mal 100.

Wie viele Angebote sollte ich einholen?

Meist drei.

Welche Kriterien sind üblich?

Qualität, Termintreue, Preis, Kommunikation und Service.

Wozu ein Leistungsverzeichnis?

Damit Angebote vergleichbar werden.

Passende Vorlagen

  • Buchhaltung Vorlage – Vorlagen und Checklisten für die Buchhaltung: Belegordner, Kassenbuch, Quittung, Bewirtung, Reisekosten, Privatentnahmen.
  • Kunden Aufträge Vorlage – Listen für Kunden und Aufträge: Kunden und Akquise, Auftragsbuch, Projektzeiterfassung und Materialliste.
  • Direktvermarktung Vorlage – Vorlagen für den Verkauf ab Hof: Checklisten zu Hofladen und Hygiene, Preisliste und SoLaWi-Mitgliedschaft.

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