Wohnen für Hilfe Vorlage – Zimmer gegen Unterstützung

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Wohnen für Hilfe: Vereinbarung zwischen Wohnraumgeber und Mitbewohner: Vorlage und Hinweise

Bei „Wohnen für Hilfe“ wird statt Miete Unterstützung im Alltag geleistet. Die Vereinbarung hält fest, was beide Seiten erwarten.

Bei „Wohnen für Hilfe“ wird statt Miete Unterstützung im Alltag geleistet. Die Vereinbarung hält fest, was beide Seiten erwarten. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

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Zimmer gegen Unterstützung

Bei Wohnen für Hilfe überlässt meist eine ältere Person einem jüngeren Menschen ein Zimmer; statt Miete gibt es Hilfe im Alltag. Als Faustregel gilt oft eine Stunde Hilfe pro Quadratmeter und Monat, Nebenkosten zahlt der Mitbewohner. Pflege gehört nicht dazu. Vermittelt wird häufig über Studierendenwerke oder Kommunen. Wer selbst zur Miete wohnt, braucht die Erlaubnis des Vermieters. Ob Mietrecht, Steuer- oder Sozialversicherungsrecht berührt sind, hängt von der Ausgestaltung ab – im Einzelfall prüfen.

Hinweise

Rechtslage, Fristen und Leistungen können sich ändern und hängen vom Einzelfall ab. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa bei Pflegestützpunkt, Rentenversicherung, Verbraucherzentrale, Ärztin oder Anwalt. Die Vorlage ersetzt keine Beratung.

Typische Fehler: Wohnen für Hilfe: Vereinbarung zwischen Wohnraumgeber und Mitbewohner

  • Hilfe nicht konkret beschrieben.
  • Pflegeaufgaben stillschweigend übertragen.
  • Vermieter nicht gefragt.

Wohnen für Hilfe: Vereinbarung zwischen Wohnraumgeber und Mitbewohner erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Wohnen für Hilfe: Vereinbarung zwischen Wohnraumgeber und Mitbewohner

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Vereinbarung „Wohnen für Hilfe“

zwischen Erna Muster, Rosenstraße 4, 79098 Freiburg (Wohnraumgeber)
und Jan Beispiel, bisher Studierendenwohnheim, Freiburg (Mitbewohner)

1. Wohnraum

Möbliertes Zimmer im Obergeschoss (16 m²), Mitbenutzung von Küche und Bad. Beginn: 01.11.2026.

2. Hilfe statt Miete

Statt einer Miete leistet der Mitbewohner rund 16 Stunden Unterstützung pro Monat:

Einkäufe und Besorgungen, Gartenarbeit, Begleitung bei Spaziergängen, Hilfe am Computer.
Gemeinsames Abendessen einmal pro Woche.

Ausgeschlossen sind pflegerische Tätigkeiten wie Körperpflege und Medikamentengabe; dafür sorgen Angehörige oder ein Pflegedienst. Zeiten werden einvernehmlich abgesprochen und nach Möglichkeit notiert.

3. Nebenkosten

Der Mitbewohner zahlt für Strom, Heizung, Wasser und Internet monatlich 80 € im Voraus.

4. Zusammenleben

Beide respektieren Privatsphäre und Ruhezeiten. Besuch über Nacht wird vorher abgesprochen. Probleme werden offen angesprochen, bei Bedarf mit der vermittelnden Stelle.

5. Dauer und Kündigung

Die Vereinbarung gilt unbefristet und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden. Die ersten vier Wochen gelten als Probezeit.

Freiburg, 10.10.2026

Wohnraumgeber(in)
Mitbewohner(in)

Häufige Fragen zu: Wohnen für Hilfe: Vereinbarung zwischen Wohnraumgeber und Mitbewohner

Wie viele Stunden Hilfe sind üblich?

Oft eine Stunde pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat.

Gehört Pflege dazu?

Nein, pflegerische Aufgaben sind ausgeschlossen.

Brauche ich die Erlaubnis meines Vermieters?

Wenn Sie zur Miete wohnen, in der Regel ja.

Passende Vorlagen

  • Untermietvertrag Vorlage – Untermietvertrag für ein Zimmer oder eine Wohnung in der eigenen Mietwohnung.
  • Aushang Nachbarschaftshilfe Vorlage – Aushang fürs Treppenhaus: Hilfe beim Einkaufen, Paketannahme, Blumen gießen, Technik oder Gesellschaft anbieten, mit Abreißzetteln.
  • Entlastung pflegende Angehörige Vorlage – Überblick für pflegende Angehörige: Pflegegeld, Entlastungsbetrag, Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, Tagespflege, Pflegekurse, Rentenpunkte, Freistellung und eigene Gesundheit.

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