Telefon- oder Internetvertrag ohne Vertragszusammenfassung – Genehmigung verweigern (§ 54 TKG): Vorlage und Hinweise
Telekommunikationsanbieter müssen vor Vertragsschluss eine Vertragszusammenfassung geben. Fehlt sie, wird der Vertrag erst mit Ihrer Genehmigung wirksam. Das Schreiben verweigert sie.
Telekommunikationsanbieter müssen vor Vertragsschluss eine Vertragszusammenfassung geben. Fehlt sie, wird der Vertrag erst mit Ihrer Genehmigung wirksam. Das Schreiben verweigert sie. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
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Schutz vor untergeschobenen Verträgen
Anbieter von Telefon-, Mobilfunk- und Internetdiensten müssen Verbrauchern vor Vertragsschluss eine Vertragszusammenfassung zur Verfügung stellen. Ist das aus technischen Gründen nicht möglich – typisch am Telefon –, wird der Vertrag erst wirksam, wenn der Verbraucher ihn nach Erhalt in Textform genehmigt (§ 54 Abs. 3 TKG). Ohne Genehmigung besteht kein Vertrag. Daneben gilt meist das 14-tägige Widerrufsrecht. Stand prüfen.
Hinweise
- Nichts bestätigen, keine Aktivierungscodes nutzen, wenn Sie den Vertrag nicht wollen.
- Siehe Abofalle bestreiten, Werbeanrufe stoppen, Widerruf.
Rechtslage, Fristen und Zuständigkeiten können sich ändern und hängen vom Einzelfall ab. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa bei der Verbraucherzentrale, einer Sozialberatung oder einer Anwältin. Die Vorlage ersetzt keine Beratung.
Typische Fehler: Telefon- oder Internetvertrag ohne Vertragszusammenfassung – Genehmigung verweigern (§ 54 TKG)
- Vertragszusammenfassung unterschrieben zurückgeschickt.
- Router angeschlossen und genutzt.
- Keine Bestätigung verlangt.
Telefon- oder Internetvertrag ohne Vertragszusammenfassung – Genehmigung verweigern (§ 54 TKG) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Telefon- oder Internetvertrag ohne Vertragszusammenfassung – Genehmigung verweigern (§ 54 TKG)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Lindenweg 12
79312 Emmendingen
Kundenservice
Netzstraße 1
40210 Düsseldorf
Auftrag A-2026-4471029 – Verweigerung der Genehmigung nach § 54 Abs. 3 TKG
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie behaupten, am 02.10.2026 sei telefonisch ein Vertrag über Glasfaser 500 inkl. Router (A-2026-4471029) zustande gekommen.
Eine Vertragszusammenfassung wurde mir vor Abgabe meiner Vertragserklärung nicht zur Verfügung gestellt; sie ging mir erst nachträglich zu. Nach § 54 Abs. 3 TKG hängt die Wirksamkeit des Vertrags in diesem Fall davon ab, dass ich ihn nach Erhalt der Zusammenfassung in Textform genehmige.
Diese Genehmigung verweigere ich hiermit. Ein Vertrag ist damit nicht wirksam geworden. Vorsorglich erkläre ich zudem den Widerruf meiner Vertragserklärung. Bitte unterlassen Sie jede Schaltung, Portierung oder Kündigung meines bisherigen Anschlusses, buchen Sie keine Beträge ab und erstatten Sie etwa bereits erhaltene Zahlungen.
Bitte bestätigen Sie mir bis zum 24.10.2026 schriftlich, dass kein Vertrag besteht.
Mit freundlichen Grüßen
Anna Beispiel
Häufige Fragen zu: Telefon- oder Internetvertrag ohne Vertragszusammenfassung – Genehmigung verweigern (§ 54 TKG)
Muss ich aktiv widersprechen?
Rechtlich genügt es, nicht zu genehmigen; ein klares Schreiben schafft aber Beweis.
Was, wenn mein alter Anschluss schon gekündigt wurde?
Fordern Sie die Rücknahme und wenden Sie sich an den bisherigen Anbieter und ggf. die Bundesnetzagentur.
Gilt das auch im Laden?
Dort muss die Zusammenfassung grundsätzlich vorher übergeben werden.
Passende Vorlagen
- Abofalle Widerspruch Vorlage – Ungewolltes Abo oder Rechnung ohne Vertrag: Vertragsschluss bestreiten, hilfsweise widerrufen und anfechten, Zahlung ablehnen.
- Werbeanrufe stoppen Vorlage – Unerlaubte Telefonwerbung: Werbewiderspruch, Auskunft nach DSGVO über die Herkunft Ihrer Nummer und Hinweis auf die Bundesnetzagentur.
- Widerruf Vorlage – Widerrufserklärung für Online-Bestellungen und Verträge im Fernabsatz.
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