Haushalt (Frühjahrsputz, Aufgabenverteilung, Inventar, Leihliste und mehr): Vorlage und Hinweise
Vorlagen für den Haushalt: Putz- und Ausmist-Checklisten, Aufgabenverteilung, Inventarlisten, Leihliste und Energieprotokoll.
Wählen Sie den Bereich – Putzen, Aufgaben, Inventar, Verleihen oder Energie – und darin die Vorlage. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.
Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr
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Haushalt Checkliste: die passende Variante wählen
Wählen Sie den Bereich – Putzen, Aufgaben, Inventar, Verleihen oder Energie – und darin die Vorlage.
- Frühjahrsputz Checkliste (Raum für Raum): Großputz Raum für Raum: Fenster, Küche, Bad, Schlafzimmer, Keller und Balkon, mit Aufgaben, die man sonst vergisst.
- Ausmisten Checkliste (Entrümpeln Bereich für Bereich): Wohnung entrümpeln: Kleidung, Küche, Papiere, Bücher, Technik und Keller mit Fragen zum Behalten, Verkaufen, Spenden oder Entsorgen.
- Besuch übernachtet: Gästezimmer vorbereiten (Checkliste): Gäste willkommen heißen: Bett, Handtücher, WLAN, Platz für Gepäck, Badutensilien, Infos zur Umgebung, Essen und Schlüssel.
- Haushaltsaufgaben fair verteilen (Plan für Paare): Haushaltsaufgaben für Paare und Familien sichtbar machen und fair aufteilen: Aufgabe, Häufigkeit, Zeitaufwand, wer, auch Mental Load.
- Jahresputzplan (seltene Aufgaben im Haushalt): Seltene Haushaltsaufgaben übers Jahr verteilen: Fenster, Backofen, Kühlschrank, Matratzen, Gardinen, Entkalken, Filter und Keller.
- Keller- und Dachboden-Inventar (Kisten-Liste): Was steht wo im Keller, auf dem Dachboden oder im Lagerraum? Kistennummer, Inhalt, Regal, Saison und behalten oder weg – nie wieder suchen.
- Gefriertruhen-Inventar (Tiefkühl-Liste): Was liegt im Gefrierschrank? Lebensmittel, Menge, Fach, Einfrierdatum und Verbrauchen-bis festhalten – gegen Vergessen und Verschwendung.
- Kleiderschrank-Inventar (Capsule Wardrobe): Kleidung erfassen: Teil, Farbe, Saison, Kombinierbar mit, zuletzt getragen und behalten/aussortieren – für eine kleine, durchdachte Garderobe.
- Werkzeug-Inventar (mit Verleih-Spalte): Werkzeug und Maschinen erfassen: Gerät, Marke, Kaufdatum, Wert, Standort, verliehen an – für Übersicht, Versicherung und Verleih.
- Hausapotheke-Inventar mit Ablaufdaten: Medikamente und Verbandsmaterial der Hausapotheke erfassen: Mittel, Wofür, Menge, Ablaufdatum, Für wen – abgelaufene Mittel rechtzeitig ersetzen.
- Leihliste (Wer hat was geliehen?): Verliehene und geliehene Sachen festhalten: Gegenstand, an oder von wem, Datum, Rückgabe geplant und erhalten, damit nichts verloren geht.
- Heizöl- und Pellets-Tracker (Einkauf und Verbrauch): Heizöl, Pellets oder Flüssiggas im Blick: Lieferdatum, Menge, Preis pro Einheit, Tankstand und Verbrauch pro Heizperiode vergleichen.
- Balkonkraftwerk-Ertragsprotokoll (Stromertrag und Ersparnis): Ertrag des Steckersolargeräts erfassen: Monat, erzeugte kWh laut App oder Zähler, Wetter, Eigenverbrauch, eingesparte Kosten und Amortisation der Anschaffung im Blick.
Gründlich und mit Plan
Teilen Sie den Großputz auf mehrere Tage oder Räume auf und arbeiten Sie von oben nach unten. Verbinden Sie den Putz mit dem Ausmisten: Was weg ist, muss nicht geputzt werden. Gemeinsam mit der Familie geht es schneller.
Hinweise
- Siehe Putzplan, Ausmisten und Ämtliplan für Kinder.
Ausmisten Checkliste (Entrümpeln Bereich für Bereich): Leichter ausmisten
Weniger Dinge, mehr Platz: Die Checkliste führt Bereich für Bereich und hilft bei der Entscheidung, was bleiben darf.
Entscheiden Sie bei jedem Gegenstand: Benutze ich es? Mag ich es? Würde ich es wieder kaufen? Arbeiten Sie in kleinen Etappen und bringen Sie Aussortiertes sofort weg. Elektrogeräte geben Sie beim Wertstoffhof oder Händler zurück; vorher persönliche Daten löschen.
Besuch übernachtet: Gästezimmer vorbereiten (Checkliste): Gute Gastgeber
Wenn Besuch kommt, sorgen ein paar Kleinigkeiten dafür, dass sich Gäste wie zu Hause fühlen.
Gäste fühlen sich wohl, wenn sie nicht fragen müssen: Handtücher, WLAN und Schlüssel sollten bereitliegen. Fragen Sie vorab nach Allergien und Essgewohnheiten. Ein paar Infos zur Umgebung helfen, wenn Gäste allein unterwegs sind.
Haushaltsaufgaben fair verteilen (Plan für Paare): Fair teilen
Wer macht eigentlich was? Der Plan macht alle Aufgaben sichtbar, auch die unsichtbaren, und hilft, sie fair zu verteilen.
Viele Aufgaben bleiben unsichtbar, etwa an Geburtstage denken oder Termine planen; man spricht vom Mental Load. Schreiben Sie alle Aufgaben auf, schätzen Sie den Zeitaufwand und verteilen Sie sie bewusst. Fair heißt nicht immer 50:50, sondern so, dass sich beide gesehen fühlen. Prüfen Sie die Verteilung regelmäßig.
Jahresputzplan (seltene Aufgaben im Haushalt): Seltene Aufgaben nicht vergessen
Neben dem wöchentlichen Putzen gibt es Aufgaben, die nur ab und zu anfallen. Der Jahresplan verteilt sie auf die Monate.
Ein Jahresplan verhindert, dass seltene Aufgaben wie Backofen, Matratzen oder Filter vergessen werden. Verteilen Sie sie gleichmäßig über das Jahr und auf alle im Haushalt. Kombinieren Sie ihn mit dem wöchentlichen Putzplan.
Keller- und Dachboden-Inventar (Kisten-Liste): Ordnung im Lager
Keller und Dachboden werden schnell zur Wundertüte. Mit nummerierten Kisten und dieser Liste finden Sie alles wieder.
Ein Inventar spart Suchzeit und zeigt, was eigentlich weg kann. Lagern Sie Unterlagen trocken und notieren Sie Aufbewahrungsfristen. Gefährliche Stoffe wie Gaskartuschen, Farben und Lösungsmittel gehören nicht in Wohnungsnähe und nur in erlaubten Mengen in den Keller.
Gefriertruhen-Inventar (Tiefkühl-Liste): Nichts mehr vergessen
Was einmal in der Truhe verschwindet, wird leicht vergessen. Die Liste an der Gefriertruhe schafft Überblick.
Beschriften Sie Gefrierbeutel mit Inhalt und Datum und tragen Sie alles in die Liste ein. Was entnommen wird, wird abgehakt. Ein- bis zweimal im Jahr lohnt es sich, die Truhe leer zu kochen und abzutauen – das spart Strom.
Kleiderschrank-Inventar (Capsule Wardrobe): Weniger, aber passend
Wer weiß, was im Schrank hängt, kauft gezielter. Das Inventar hilft beim Aussortieren und Kombinieren.
Eine Capsule Wardrobe besteht aus wenigen, gut kombinierbaren Teilen. Erfassen Sie Ihre Kleidung, markieren Sie Lieblingsteile und Fehlkäufe und notieren Sie, was wirklich fehlt. Das spart Geld und Platz.
Werkzeug-Inventar (mit Verleih-Spalte): Wissen, was man hat
Wo ist die Stichsäge, und wer hat den Bohrhammer? Das Inventar sorgt für Ordnung in Werkstatt und Keller.
Ein Inventar verhindert Doppelkäufe und hilft im Schadensfall bei der Hausratversicherung. Die Verleih-Spalte sorgt dafür, dass Werkzeug zurückkommt. Teure Maschinen lassen sich auch in der Nachbarschaft teilen.
Hausapotheke-Inventar mit Ablaufdaten: Gut ausgestattet
Im Krankheitsfall soll alles da und haltbar sein. Das Inventar zeigt, was vorhanden ist und wann es abläuft.
Prüfen Sie die Hausapotheke ein- bis zweimal im Jahr. Säfte und Tropfen sind nach Anbruch oft nur begrenzt haltbar – Anbruchsdatum notieren. Lassen Sie sich in der Apotheke zur Zusammenstellung beraten, besonders für Kinder und bei Reisen.
Leihliste (Wer hat was geliehen?): Nichts mehr suchen
Bohrmaschine, Buch oder Zelt: Wer hat was? Die Leihliste beendet das Rätselraten.
Eine Leihliste schützt Freundschaften: Man weiß, wo die Dinge sind, und kann freundlich erinnern. Bei teuren Gegenständen hilft ein kurzer Leihvertrag mit Zustand. Schäden an geliehenen Sachen deckt oft die Privathaftpflicht, wenn das in den Bedingungen eingeschlossen ist.
Heizöl- und Pellets-Tracker (Einkauf und Verbrauch): Verbrauch und Preise verfolgen
Wer mit Öl, Pellets oder Gas aus dem Tank heizt, kauft selbst ein. Der Tracker zeigt Preise und Verbrauch über die Jahre.
Notieren Sie jede Lieferung und den Tankstand zu Beginn jeder Heizperiode. So erkennen Sie, ob Dämmung, neue Fenster oder ein Heizungstausch wirken, und können günstige Kaufzeitpunkte vergleichen. Die CO₂-Abgabe ist im Preis enthalten und steigt planmäßig.
Balkonkraftwerk-Ertragsprotokoll (Stromertrag und Ersparnis): Was bringt die Anlage?
Lohnt sich das Balkonkraftwerk? Mit dem Protokoll sehen Sie Monat für Monat, wie viel Strom es erzeugt und wie viel Geld Sie sparen.
Ein Balkonkraftwerk spart dann am meisten, wenn der Strom direkt im Haushalt verbraucht wird, z. B. durch Kühlschrank und Geräte am Tag. Ertrag und Ersparnis hängen von Ausrichtung, Verschattung und Wetter ab. Für die Anmeldung gelten vereinfachte Regeln (Marktstammdatenregister) – Stand prüfen.
Typische Fehler: Haushalt (Frühjahrsputz, Aufgabenverteilung, Inventar, Leihliste und mehr)
- Alles an einem Tag.
- Nicht ausgemistet.
- Falsche Reiniger für Oberflächen.
- Zu viel auf einmal.
- Keine Handtücher.
- Planungsaufgaben vergessen.
Haushalt (Frühjahrsputz, Aufgabenverteilung, Inventar, Leihliste und mehr) erstellen: So geht’s
- Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
- Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
- Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
- Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.
Muster: Haushalt (Frühjahrsputz, Aufgabenverteilung, Inventar, Leihliste und mehr)
So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.
Checkliste Frühjahrsputz
Familie Beispiel · März / April
Überall
| □ | Fenster, Rahmen und Fensterbänke |
| □ | Gardinen waschen, Rollos abwischen |
| □ | Lampen und Lichtschalter |
| □ | Heizkörper und Fußleisten |
| □ | Hinter und unter Möbeln saugen |
Küche
| □ | Kühlschrank abtauen und auswischen |
| □ | Backofen und Dunstabzugsfilter |
| □ | Schränke ausräumen und auswischen |
| □ | Abgelaufene Vorräte aussortieren |
Bad
| □ | Fugen und Silikon reinigen |
| □ | Duschkopf und Perlatoren entkalken |
| □ | Abflüsse reinigen |
| □ | Badschränke ausmisten |
Schlafzimmer und Wohnen
| □ | Matratze absaugen und wenden |
| □ | Decken und Kissen waschen |
| □ | Polstermöbel absaugen |
| □ | Kleiderschrank saisonal umräumen |
Draußen
| □ | Balkon oder Terrasse fegen, Möbel reinigen |
| □ | Briefkasten und Haustür |
| □ | Fahrrad und Kellerraum |
Eigene Punkte
| □ | Rauchmelder testen |
Häufige Fragen zu: Haushalt (Frühjahrsputz, Aufgabenverteilung, Inventar, Leihliste und mehr)
Wann ist Frühjahrsputz sinnvoll?
Meist März oder April, wenn es hell und wärmer wird.
Wo fange ich an?
Raum für Raum, von oben nach unten.
Wie lange dauert es?
Verteilt auf ein bis zwei Wochenenden.
Was braucht ein Gästezimmer?
Frisches Bett, Handtücher, Ablage und Licht.
Was ist Mental Load?
Die unsichtbare Denk- und Planungsarbeit im Alltag.
Wie oft Fenster putzen?
Meist zwei- bis viermal im Jahr.
Wie beschrifte ich Kisten?
Mit Nummer außen, Inhalt in der Liste.
Wie lange hält Tiefgekühltes?
Je nach Lebensmittel einige Monate bis ein Jahr.
Wie viele Teile hat eine Capsule Wardrobe?
Oft 30 bis 40 pro Saison, inklusive Schuhe.
Passende Vorlagen
- Putzplan Vorlage – Vorlagen für den Haushalt: Putzplan, Inventarliste, Garantie-Übersicht, Gerätepflege und Stromzähler-Tracker.
- Familienplaner Vorlage – Planer für den Familienalltag: Wochenkalender, Ferienbetreuung, Kinder-Wochenpläne, Elternzeit und Betreuungskosten.
- Umzug Checkliste Vorlage – Checkliste für den Umzug sowie Inhaltsliste für Kartons und Ablaufplan für den Umzugstag.