Bewerbungsprozess Vorlage – mit Auswahl

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Bewerbungsprozess (Nachfassen, Vorstellungsgespräch, Gehalt, Jobwechsel und mehr): Vorlage und Hinweise

Schreiben und Checklisten nach dem Absenden: Nachfassen, Gesprächsvorbereitung, Zusage, Jobwechsel und Karriereplan.

Wählen Sie die Phase, in der Sie sich befinden: vom Nachfassen über das Gespräch bis zum Start im neuen Job. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

Stand: 10.10.2026 · Angaben ohne Gewähr

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Bewerbungsprozess: die passende Variante wählen

Wählen Sie die Phase, in der Sie sich befinden: vom Nachfassen über das Gespräch bis zum Start im neuen Job.

  • Bewerbung nachfassen (Nachfrage zum Stand): Höfliche Nachfrage nach dem Stand der Bewerbung, mit Bezug auf Stelle und Datum.
  • Jobzusage annehmen (Annahme des Angebots): Stellenangebot annehmen: Zusage-Schreiben mit Bestätigung von Eintritt, Gehalt und Bedingungen.
  • Stellenzusage absagen (Bewerber lehnt ab): Jobangebot höflich ablehnen: Absage-Schreiben nach Zusage mit Dank und kurzer Begründung.
  • Antwort auf Bewerbungsabsage (Feedback erbitten): Freundlich auf eine Absage reagieren, um Feedback bitten und im Gespräch bleiben.
  • Vorstellungsgespräch Checkliste: Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch: Unterlagen, Fragen, Auftreten und Nachbereitung.
  • Gehaltsverhandlung Vorbereitung (Checkliste): Gehaltsverhandlung vorbereiten: Recherche, Argumente, Zielgehalt und Gesprächsführung.
  • Jahresgespräch vorbereiten (für Beschäftigte): Mitarbeiterjahresgespräch vorbereiten: Erfolge, Ziele, Zusammenarbeit, Entwicklung, Weiterbildung, Gehalt und eigene Wünsche.
  • Jobwechsel Checkliste (Arbeitgeber wechseln): Arbeitgeber wechseln: Kündigungsfrist, Resturlaub, Zeugnis, Übergabe, betriebliche Altersvorsorge und Start beim neuen Job.
  • Erster Arbeitstag: gut vorbereitet starten (Checkliste): Neuer Job: Unterlagen für die Personalabteilung, Anfahrt, Kleidung, erste Gespräche, Namen merken, Fragen stellen und die ersten Wochen planen.
  • Probezeit gut bestehen (Checkliste für Arbeitnehmer): Probezeit im neuen Job: Dauer, Kündigungsfrist, Erwartungen klären, Feedback einholen, Fehler vermeiden und den Kündigungsschutz nach sechs Monaten kennen.
  • Wiedereinstieg nach der Elternzeit (Checkliste): Rückkehr in den Job planen: Gespräch mit dem Arbeitgeber, Teilzeit, Kinderbetreuung, Urlaub und Organisation.
  • Karriereplan (Ziele, Schritte, Termine): Eigene Karriere planen: Ziel in drei bis fünf Jahren, nötige Fähigkeiten, Schritte, Weiterbildungen, Kontakte und Termine.

Wann nachfragen?

Nach einer Bewerbung sind meist ein bis drei Wochen Wartezeit üblich, nach einem Vorstellungsgespräch oft ebenso. Eine freundliche Nachfrage (E-Mail oder Brief) zeigt Interesse. Vermeiden Sie mehrfaches Nachhaken und Vorwürfe. Erkundigen Sie sich nach dem Stand und der geplanten Entscheidung.

Tipps

  • Beziehen Sie sich auf Stelle und Datum.
  • Fassen Sie sich kurz.
  • Bleiben Sie höflich, auch bei Absage: Fragen Sie nach Feedback.
  • Bereiten Sie ein Vorstellungsgespräch vor.

Jobzusage annehmen (Annahme des Angebots): Zusage richtig formulieren

Mit der schriftlichen Zusage bestätigen Sie Stelle, Eintrittstermin und Bedingungen und bedanken sich.

Mit der Zusage bestätigen Sie Stelle, Eintrittstermin, Gehalt und Absprachen und danken für das Angebot. Mündliche Absprachen sollten schriftlich festgehalten werden, am besten im Arbeitsvertrag. Prüfen Sie Ihre Kündigungsfrist beim aktuellen Arbeitgeber, bevor Sie einen Starttermin zusagen.

Stellenzusage absagen (Bewerber lehnt ab): Höflich absagen

Wer ein Angebot nicht annimmt, sollte höflich absagen. Das erhält den guten Eindruck für die Zukunft.

Eine Absage nach einer Zusage sollte schnell, höflich und knapp erfolgen. Bedanken Sie sich für das Vertrauen, nennen Sie auf Wunsch einen kurzen Grund und wünschen Sie Erfolg. Ein ehrlicher, freundlicher Ton hinterlässt einen guten Eindruck. Wurde schon ein Arbeitsvertrag unterschrieben, gilt dieser, und Sie müssen ihn kündigen.

Antwort auf Bewerbungsabsage (Feedback erbitten): Souverän mit Absagen umgehen

Eine Absage ist nicht das Ende: Mit einer höflichen Antwort bleiben Sie im Gedächtnis und erhalten oft Feedback.

Absagen gehören zum Bewerbungsprozess. Mit einer kurzen, freundlichen Antwort bleiben Sie positiv in Erinnerung und können wertvolles Feedback erhalten. Unternehmen sind nicht verpflichtet, Gründe zu nennen, viele tun es auf höfliche Nachfrage trotzdem. Beachten Sie bei Diskriminierungsverdacht die Frist nach dem AGG (zwei Monate).

Vorstellungsgespräch Checkliste: Gespräch souverän führen

Gut vorbereitet überzeugen Sie im Vorstellungsgespräch. Die Checkliste führt durch Vorbereitung, Termin und Nachbereitung.

Im Vorstellungsgespräch entscheiden Vorbereitung, Auftreten und Beispiele. Recherchieren Sie das Unternehmen, überlegen Sie Antworten auf typische Fragen und stellen Sie eigene Fragen. Pünktlichkeit und Freundlichkeit gehören dazu. Fragen nach Schwangerschaft, Familienplanung, Religion oder Parteizugehörigkeit sind in der Regel unzulässig.

Gehaltsverhandlung Vorbereitung (Checkliste): Selbstbewusst verhandeln

Mit guter Vorbereitung verhandeln Sie selbstbewusst. Die Checkliste strukturiert Recherche, Argumente und Gespräch.

Eine Gehaltsverhandlung gelingt mit Marktkenntnis und Argumenten. Recherchieren Sie übliche Gehälter, sammeln Sie messbare Erfolge und überlegen Sie, welches Ergebnis Sie erreichen wollen. Neben dem Gehalt können Bonus, Urlaub, Weiterbildung oder Homeoffice Verhandlungsthemen sein.

Jahresgespräch vorbereiten (für Beschäftigte): Gut vorbereitet ins Gespräch

Wer sich vorbereitet, führt das Jahresgespräch auf Augenhöhe. Die Fragen helfen, Erfolge und Wünsche klar zu benennen.

Das Jahresgespräch ist eine Chance, die eigene Arbeit sichtbar zu machen. Notieren Sie Erfolge über das Jahr hinweg und belegen Sie sie mit Beispielen. Formulieren Sie Wünsche zu Entwicklung und Weiterbildung konkret. Lassen Sie Vereinbarungen schriftlich festhalten.

Jobwechsel Checkliste (Arbeitgeber wechseln): Gut wechseln

Beim Wechsel des Arbeitgebers gibt es einiges zu regeln. Die Checkliste begleitet von der Zusage bis zum ersten Tag.

Kündigen Sie erst, wenn der neue Vertrag unterschrieben vorliegt. Die gesetzliche Kündigungsfrist für Arbeitnehmer beträgt vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende, vertraglich kann sie länger sein. Die Kündigung braucht Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift. Klären Sie Resturlaub und Ansprüche aus der betrieblichen Altersvorsorge.

Erster Arbeitstag: gut vorbereitet starten (Checkliste): Gut ankommen

Der erste Eindruck zählt. Die Checkliste hilft, am ersten Tag entspannt und gut vorbereitet anzukommen.

Die Personalabteilung braucht für die Anmeldung Steuer-ID, Sozialversicherungsnummer und Krankenkasse. Die wesentlichen Arbeitsbedingungen müssen Ihnen schriftlich bzw. seit 2025 meist auch in Textform nachgewiesen werden. Nutzen Sie die ersten Wochen zum Fragen und Kennenlernen – niemand erwartet, dass Sie gleich alles wissen.

Probezeit gut bestehen (Checkliste für Arbeitnehmer): Was in der Probezeit gilt

In der Probezeit lernen sich beide Seiten kennen. Die Checkliste zeigt, worauf es ankommt – und welche Regeln gelten.

Eine Probezeit darf höchstens sechs Monate dauern; in dieser Zeit kann mit zwei Wochen Frist gekündigt werden (§ 622 Abs. 3 BGB), wenn kein Tarifvertrag anderes regelt. Bei befristeten Verträgen muss die Probezeit im Verhältnis zur Befristung angemessen sein. Der allgemeine Kündigungsschutz setzt nach sechs Monaten ein – im Betrieb mit mehr als zehn Beschäftigten.

Wiedereinstieg nach der Elternzeit (Checkliste): Zurück in den Job

Die Rückkehr aus der Elternzeit gelingt mit guter Vorbereitung. Die Checkliste hilft bei Organisation und Gesprächen.

Nach der Elternzeit haben Sie grundsätzlich Anspruch auf Rückkehr auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz. Wer reduzieren möchte, kann unter Voraussetzungen Teilzeit beantragen (§ 8 TzBfG, Brückenteilzeit § 9a TzBfG); beachten Sie die Antragsfristen. Resturlaub aus der Zeit vor der Elternzeit kann übertragen werden. Für kranke Kinder gibt es Kinderkrankentage mit Krankengeld der Krankenkasse.

Karriereplan (Ziele, Schritte, Termine): Karriere planen

Ein Karriereplan macht aus einem vagen Wunsch konkrete Schritte. Notieren Sie Ziel, Weg und Termine.

Beginnen Sie mit einem klaren Ziel und fragen Sie, welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Kontakte dafür nötig sind. Leiten Sie daraus Schritte mit Terminen ab. Sprechen Sie Ihr Ziel im Jahresgespräch an; viele Arbeitgeber fördern Weiterbildung. Überprüfen Sie den Plan regelmäßig.

Ratgeber zum Thema

Typische Fehler: Bewerbungsprozess (Nachfassen, Vorstellungsgespräch, Gehalt, Jobwechsel und mehr)

  • Zu früh oder zu oft nachgefragt.
  • Ton ist fordernd.
  • Die Stelle wird nicht genannt.
  • Kündigungsfrist wird nicht beachtet.
  • Zu lange mit der Absage gewartet.
  • Der Ton ist verärgert.

Bewerbungsprozess (Nachfassen, Vorstellungsgespräch, Gehalt, Jobwechsel und mehr) erstellen: So geht’s

  1. Füllen Sie das Formular oben mit Ihren Angaben aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau und ändern Sie Texte, Stil, Schriftart oder Akzentfarbe.
  3. Klicken Sie auf „PDF speichern / drucken“ und wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“.
  4. Unterschreiben Sie das Dokument, wo nötig, und versenden Sie es, zum Beispiel per E-Mail oder Post.

Muster: Bewerbungsprozess (Nachfassen, Vorstellungsgespräch, Gehalt, Jobwechsel und mehr)

So sieht ein ausgefülltes Dokument aus. Mit dem Formular oben erstellen Sie Ihre eigene Version.

Anna Beispiel
Lindenweg 12
79312 Emmendingen
Muster GmbH
Personalabteilung, Frau Schmidt
Firmenweg 5
54321 Beispielstadt
Emmendingen, 10.10.2026

Nachfrage zu meiner Bewerbung als Marketing Manager (m/w/d)

Sehr geehrte Frau Schmidt,

am 10.09.2026 habe ich mich bei Ihnen auf die Stelle Marketing Manager (m/w/d) beworben. Ich danke Ihnen nochmals für das angenehme Gespräch am 25.09.2026.

Ich interessiere mich weiterhin sehr für die Position und möchte nachfragen, wie der Stand des Auswahlverfahrens ist und bis wann ich mit einer Entscheidung rechnen kann.

Ich stehe weiterhin für Rückfragen zur Verfügung und wäre ab dem 1. Januar 2027 verfügbar.

Über eine kurze Rückmeldung freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Anna Beispiel

Rechtsgrundlagen

Die genannten Vorschriften im amtlichen Wortlaut (gesetze-im-internet.de, Bundesministerium der Justiz): § 622 BGB, § 8 TzBfG, § 9a TzBfG. Maßgeblich ist stets die aktuelle Fassung.

Häufige Fragen zu: Bewerbungsprozess (Nachfassen, Vorstellungsgespräch, Gehalt, Jobwechsel und mehr)

Wann darf ich nachfragen?

Nach etwa zwei bis drei Wochen ohne Rückmeldung.

Wie nachfragen?

Per E-Mail oder Telefon, höflich und kurz.

Was tun bei Absage?

Höflich bedanken und um Feedback bitten, das hilft bei künftigen Bewerbungen.

Ist eine mündliche Zusage bindend?

Ein Arbeitsvertrag kann mündlich geschlossen werden, schriftlich ist aber ratsam.

Muss ich einen Grund nennen?

Nein, ein kurzer Satz genügt.

Muss ich auf eine Absage antworten?

Nein, es ist aber höflich und kann sich lohnen.

Wie früh sollte ich ankommen?

Etwa zehn Minuten vor dem Termin.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Nach einem Erfolg, im Jahresgespräch oder bei neuen Aufgaben.

Muss ich im Jahresgespräch über Gehalt sprechen?

Nein, aber es ist oft eine gute Gelegenheit.

Passende Vorlagen

  • Bewerbungsunterlagen Vorlage – Alle Teile der Bewerbungsmappe: Anschreiben, Lebenslauf, Deckblatt, Motivationsschreiben und Referenzliste.
  • Arbeitsvertrag Vorlage – Arbeitsverträge in mehreren Formen sowie Nachweisgesetz, Probearbeit, Datenschutzverpflichtung und Personalfragebogen.
  • Arbeitsvertrag kündigen Vorlage – Eigene Kündigung, Checklisten bei erhaltener Kündigung, Zurückweisung, Weiterbeschäftigung und Arbeitslosengeld.
  • Mitarbeitergespräch Vorlage – Leitfäden zur Vorbereitung und Protokolle zur Dokumentation von Mitarbeitergesprächen.

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Keine Rechtsberatung – Nutzung auf eigene Verantwortung: Diese Vorlage ist eine unverbindliche Orientierungshilfe. Prüfen Sie jedes Dokument selbst und passen Sie es an Ihren Fall an. Leon Blatz übernimmt keine Gewähr und, soweit gesetzlich zulässig, keine Haftung. Vollständiger Haftungsausschluss